Villa Christina • Risco del Paso • Islas Canarias • España
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Geographie und Politisches

Fuerteventura ist eine der Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean und ist ungefähr 100 Kilometer westlich der marokkanischen Küste gelegen. Die Insel hat eine Fläche von etwa 1700 Quadratkilometern und rund 126.000 Einwohner (Stand 2020).

Die Hauptstadt Fuerteventuras ist Puerto del Rosario, die Landessprache ist Spanisch. Fuerteventura legt zusammen mit der nördlich gelegenen Insel Lanzarote die östliche Grenze der Kanaren fest und ist, nach Teneriffa, die zweitgrößte Insel des Archipels.

Fuerteventura bildet zusammen mit Lanzarote und Gran Canaria die spanische Provinz Las Palmas. Die Kanaren gehören zum Hoheitsgebiet Spaniens, genießen aber einen Sonderstatus als autonome Gemeinschaft mit eigenem Parlament und Präsidenten.

Klima

Das Klima Fuerteventuras ist aufgrund seiner Nähe zum nördlichen Wendekreis zwischen dem 27. und 29. Breitengrad das ganze Jahr über sehr angenehm (ihre geographische Lage brachte den kanarischen Inseln den Beinamen "Inseln des ewigen Frühlings" ein). Das Meer gleicht die Temperaturen tags- wie nachtsüber aus und die Passatwinde halten die heißen Luftmassen aus der nahen Sahara fern.

Nur selten bringen Sandstürme deshalb heiße Luft und Wüstensand vom afrikanischen Kontinent herüber. Klimabestimmend ist auch die Wolkenbildung der Passatwinde sowie die Himmelsrichtung (Nordostpassat), aus der die Passatwinde wehen.

Der Norden Fuerteventuras ist meist kühler und feuchter als der trockene und warme Süden. Die Tagestemperaturen bewegen sich das ganze Jahr über zwischen 20°C und 30°C.

Tourismus

Die eigentliche Attraktion Fuerteventuras sind die weiten Strände entlang der Ostküste. Die konstanten Winde machen die Strände der Insel zu einem Paradies für Wassersportler. Während es Surfer eher an die Westküste zieht, finden Windsurfer und Kitesurfer besonders im Süden am Playa de Sotavento oder im Norden bei Corralejo ideale Bedingungen.

Der Westen der Insel besteht zu einem großen Teil aus sehenswerter Steilküste. Vom Baden sollte dort jedoch wegen der lebensgefährlichen, ablandigen Strömungen unbedingt abgesehen werden.

Man sollte es nicht versäumen, die sehenswerten Bergzüge der Insel zu durchfahren. Diese raue und kahle Landschaft vulkanischen Ursprungs besitzt ihren ganz eigenen Charme. Man begegnet dort grünen Oasen und versprengten Dörfern, die auf die Nähe zu Afrika verweisen.